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Legen Sie Ihre Gesundheit in erfahrene Hände

Bei uns erhalten Sie alle Leistungen der Hals-Nasen-Ohrheilkunde

Unser Leistungsspektrum

Unsere Leistungen decken alle Erkrankungen der konservativen und operativen Hals-Nasen-Ohrenheilkunde mit plastischen Operationen, Tumorchirurgie, Allergologie und Traumatologie ab. Bei Patienten mit Mehrfacherkrankungen pflegen wir eine enge Zusammenarbeit mit anderen Fachabteilungen in der PAN Klinik.

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Schnarchen

Jeder zehnte erwachsene Bundesbürger schnarcht, wobei Männer häufiger als Frauen betroffen sind. Die Häufigkeit nimmt mit dem Lebensalter und bei Übergewicht zu.

Wir wissen heute, dass die Schnarchgeräusche durch eine nächtliche Einengung der oberen Luftwege mit nachfolgender Behinderung der Atmung verursacht werden. Eine geräuschvolle Atmung während des Schlafes tritt u.a. bei einer Behinderung der Nasenatmung, einer Erschlaffung der Muskeln, des weichen Gaumens und des Rachens, einer Vergrößerung des Zäpfchens oder der Zungenmandel auf.

Schnarchen kann zu einer Störung der zwischenmenschlichen und famliären Beziehung führen. Schnarchen kann aber auch ein Hinweis auf eine ernstzunehmende Krankheiten mit schwerwiegender Gesundheitsgefährdung sein.

Was ist eine Schlafapnoe?

Wir sprechen von einer Schlafapnoe, wenn lautes Schnarchen von Atemstillständen unterbrochen wird. Hierbei kann es sich um eine Störung handeln, wenn diese Episoden mehrere Sekunden andauern und mehrmals innerhalb einer Stunde auftreten. Als Folge dieser Atemstörung kommt es zu einer vorübergehenden Verschlechterung der Sauerstoffversorgung des Gehirns. Hierdurch wird der Schlafrhythmus gestört. Der Patient wacht unbewußt mehrmals während der Nacht auf.

Die Schlafapnoe führt zu:

  • vermehrter Tagesmüdigkeit
  • Leistungsminderung
  • Einschlafneigung am Tag
  • Konzentrations- und Merkfähigkeitsstörung bei der Arbeit oder sogar im Straßenverkehr.

Ursachen und Therapie des Schnarchens

Nach Ausschluß eines Schlafapnoesyndroms zielt die HNO-ärztliche Therapie auf die Verbesserung der Atmung im Bereich der oberen Luftwege.

Da die Ursachen für das Schnarchen vielfältig sein können, gibt es auch für dessen Behandlung eine Vielzahl von Maßnahmen.

Konservative Therapie:

Leichtes und gelegentliches Schnarchen ohne Schlafapnoe kann häufig durch eine Veränderung der eigenen Lebens- und Schlafgewohnheiten geändert werden.

Dazu zählen:

  • Reduktion von Übergewicht und sportliches Training der Muskeln, insbesondere im Halsbereich.
  • Kein Alkohol drei Stunden vor dem Schlafengehen und Vermeidung von Nikotin in den Abendstunden.
  • Keine schwere Mahlzeit in den letzten fünf Stunden vor dem Schlafengehen.
  • Keine Schlaf- und Beruhigungsmittel einnehmen.
  • Im Bett bevorzugt in der Seitenlage schlafen.

Operative Therapie

Sollten anatomische Veränderungen vorliegen, die zur Entstehung von Schnarch-geräuschen führen, steht deren operative Beseitigung als ursächliche Therapie im Vordergrund.

Ziel der Behandlung ist das Wiederanschwellen zu verhindern. Dies kann durch verschiedene Maßnahmen erreicht werden. Wir wenden eine gewebeschonende
und für den Patienten wenig belastende Methode an ,die Coblation.
Mit Hilfe eines kleinen Eingriffs wird unter örtlicher Betäubung die Nasenatmung verbessert.

Bei diesem Eingriff wird in örtlicher Betäubung mit einer dünnen Spezialsonde der Nasenmuschelschwellkörper behandelt. Hierdurch wird das Wiederanschwellen verhindert und somit die Nasenatmung verbessert.
Gaumensegelerschlafung

Hierbei kann es sich sowohl um die Ursache als auch die Folge des chnarchen handeln.
Die Straffung des Gaumensegels kann oftmals Abhilfe schaffen.

Es handelt sich dabei um einen ambulanten Eingriff in örtlicher Betäubung.
Bei dieser OP werden überschüssige Anteile des Weichgaumens und ein Teil des Zäpfchens entfernt ( hierfür verwendete man früher den Laser, wir setzen die Coblation ein, eine schonende und dadurch auch weniger schmerzhafte Methode).

Häufig reicht eine einzige Sitzung, gelegentlich sind zwei oder drei Eingriffe erforderlich.
Die Operation kann ohne nennenswerte Risiken ambulant durchgeführt werden.

Adenotomie (Polypen OP)

Viele Kinder leiden unter Nasenatmungsstörungen.

Die häufigste Ursache ,abgesehen vom banalen Schnupfen, sind die vergrößerten Rachenmandeln (die geläufig als „Polypen“ bezeichnet werden).
Als folge der behinderten Nasenatmung können

  • Erhöhte Infektbereitschaft
  • Hörstörungen
  • Schlafstörungen (Schnarchen)

auftreten.
Durch einen kleinen ambulanten Routine-Eingriff in Vollnarkose werden die „Polypen „ abgetragen. Paukenergüsse, die häufig bei Kindern mit vergrösserten Rachenmandeln vorkommen, können durch einen Trommelfellschnitt gleichzeitig abgesaugt und somit
die Hörstörungen beseitigt werden.
Bei zähflüssigem Mittelohrsekret lassen sich Paukenröhrchen einlegen, die je nach Beschaffenheit des Ergusses für einige Zeit die Belüftung der Pauke gewährleisten.
Nach der Operation kommt es zu einer Verbesserung der Schlafqualität und Nachlassen der Infektbereitschaft, was wiederum in vielen Fällen zu einer Normalisierung der kindlichen Entwicklung und durch die Verbesserung der Schlafqualität und Sprachentwicklung häufig zu einer Steigerung der schulischen Leistung.

Tonsillotomie (Mandelverkleinerung)

Atmungs-, Schlaf- und Schluckstörungen können durch übermäßig vergrösserte Gaumenmandeln verursacht werden.

Bei Kindern in der Altersgruppe zwischen 2 und 8 Jahren kommt es oft zu den oben beschriebenen Störungen auch ohne Mandelentzündungen. Die mechanische Verlegung des Rachens durch die vergösserten Mandeln führt zu teilweise, erheblichen Entwicklungsstörungen bei den betroffenen Kindern.

Früher bestand die einzige Therapie in der nicht ganz risikolosen stationären
Entfernung der Mandeln. Heute haben wir die Möglichkeit eine schonende und risikoarme ambulante Mandelverkleinerung durchzuführen.

Dank modernster Technik (wir verwenden in unserer Praxis statt Laser die
Coblation) wird ein Teil der vergrößerten Mandeln bei relativ niedriger Temperatur (60°C bis 80°C im Gegensatz zu über 1000°C beim Co2 Laser) entfernt.

Vorteile: Der Eingriff wird Ambulant durchgeführt (bei Laser-Einsatz müssen die Kinder in der Regel 1 Nacht im Krankenhaus verbringen) Schmerzarm- die Schmerzen nach dem Eingriff sind mit einer leichten bis mittelschweren Angina vergleichbar.
Risikoarm- durch die niedrige Arbeitstemperatur und die optimale Möglichkeit
der Blutstillung ist das Risiko der intraoperativen Schädigung und der postoperativen Nachblutung extrem gering.

Schwindel

Der Begriff Schwindel ist auf ein altdeutsches Wort zurückzuführen, nämlich „Schwinden“. Beim „Schwarzwerden“ vor den Augen schwinden einem die Sinne. Manchmal spricht man bei Schwindel auch von Vertigo, was nichts anderes als das lateinische Wort dafür ist. Schwindel gehört mit zu den häufigsten Beschwerden über die die Patienten in der Sprechstunde klagen. Sie beschreiben ihn meist mit dem Empfinden, daß sich alles um sie dreht, daß der Boden unter den Füßen schwankt oder dass sie meinen, ins Bodenlose zu versinken.

Schwindel – woher kommt das?

Schwindel entsteht immer dann, wenn Informationen des Auges, des Gleichgewichtsapparates im Innenohr und des Tastsinnes im Muskel, Sehnen und Gelenken fehlerhaft an das sogenannte Gleichgewichtszentrum im Gehirn weitergegeben oder dort nicht richtig verarbeitet werden. Schwindel ist deshalb immer ein Alarmzeichen, hinter dem sich z. B. Erkrankungen des Ohres oder des Auges, des Herz-Kreislauf-Systems oder Störungen des Halteapparates des Kopfes verbergen können. Bei jeder Art von Schwindelsymptomatik ist eine gründliche ärztliche Untersuchung notwendig. Im Rahmen der Schwindeldiagnostik ist eine enge Zusammenarbeit zwischen verschiedenen fachärztlichen Disziplinen, wie z. B. Hals-Nasen-Ohren Arzt, Augenarzt, Neurologe, Internist, Orthopäde und Radiologe notwendig. Im Rahmen der Schwindeldiagnostik spielt der HNO-Arzt eine Schlüsselrolle. Er überprüft die Funktionen des Gleichgewichtsorganes und des Kopfhalteapparates und ist somit in der Lage maßgeblich zur Klärung der Schwindelursache beizutragen.

Nach durchgeführter, gründlicher Diagnostik hat der HNO-Arzt die Möglichkeit in vielen Fällen eine ursächliche Schwindeltherapie zu betreiben. Das Behandlungsspektrum reicht von Akupunktur über spezielle Manipulationen, Infusionsbehandlungen, Schwindeltraining bis zur symptomatischen medikamentösen Therapie.

Ohrgeräusche (Tinnitus)

Tinnitus. Was bedeutet das?

Der Begriff Tinnitus bezeichnet das Wahrnehmungsvermögen von Geräuschen im Kopf oder in den Ohren, ohne dass eine Geräuschquelle außerhalb des Körpers vorhanden ist. Körperfunktionen erzeugen dieses Geräusch entweder bei gestörten physikalischen Vorgängen, die in der Regel behebbar sind, oder (als Symptom) bei gestörten physiologischen Abläufen, deren Behebung nicht immer gelingt.

Man unterscheidet deshalb den objektiven Tinnitus, der auch durch Außenstehende wahrzunehmen ist und den subjektiven Tinnitus, den nur die Betroffenen hören können.

Die ersten drei bis sechs Monate bezeichnet man beim subjektiven Tinnitus als Akutphase. Kann der Tinnitus in dieser Zeit nicht behoben werden, wird er als chronisch eingestuft. Man stuft ihn erst als Krankheit ein, wenn er für den Betroffenen eine schwere Belastung darstellt und sich daraus besondere Erschwernisse für das tägliche Leben oder sogar eine Behinderung ergeben. In diesem Fall betitelt man ihn als dekompensierten oder komplexen Tinnitus. Kann er gut ertragen werden, was häufig nach einer Therapie der Fall ist, spricht man von einem kompensierten Tinnitus.

Diagnostik

  • Schnarchdiagnostik
  • Nasenatmungsbehinderung
  • Schwindeldiagnostik
  • Diagnostik von Schluckstörungen (Dysphagie)
  • Hördiagnostik / Tinnitusdiagnostik
  • Allergiediagnostik
  • Infektanfälligkeit
  • Riechstörung

Therapie

Therapie des Schnarchens/ Nasenatmungsbehinderung

  • Bei Kindern
  • Adenotomie: Ambulante Entfernung der Rachenmandeln („Polypen“) bei Kindern ab 2 Jahren, in Vollnarkose
  • Tonsillenverkleinerung / Tonsillotomie: plasmachirurgisch ambulante Mandelverkleinerung in Vollnarkose
  • Bei Erwachsenen
  • Verkleinerung der Nasenmuscheln / Nasenpolypenentfernung: laser- / plasmachirurgisch / konventionell, ambulant / Lokalanästhesie / Vollnarkose
  • Begradigung der Nasenscheidewand / Nasennebenhöhlenchirurgie: laser- / konventionell, ambulant / Lokalanästhesie / Vollnarkose
  • Weichgaumenchirurgie: laser- / plasmachirurgisch, ambulant / Lokalanästhesie / Vollnarkose

Hörstörung

  • Parazentese / Einlage von Paukendrainage: häufig in Verbindung mit Entfernung der Rachenmandeln „Polypen“, Kinder ab 2 Jahren / Erwachsene, ambulant / Lokalanästhesie / Vollnarkose / konventionell / laserchirurgisch
  • Myringoplastik: Verschluss einer chronischen Trommelfellperforation, Kinder ab 2 Jahren / Erwachsene, ambulant / Vollnarkose / Lokalanästhesie
  • Beratung / Verordnung von Hörhilfen. Festlegen eines Behandlungplans für Tinnituspatienten
  • Behebung von Gleichgewichtsstörungen
  • Akupunktur bei Nasennebenhöhlenbeschwerden, Ohrgeräuschen, Schluckbeschwerden, Kopfschmerzen
  • Behebung von Geruchsstörungen : je nach Ursache evtl. operativ oder konservativ

Ohrmuschelfehlstellung

  • Anthelixplastik ( Ohrmuschelplastik ): Kinder ab 5 Jahren / Erwachsene, ambulant / Vollnarkose / Lokalanästhesie

Entfernung von Speichelsteinen

  • ambulant / Lokalanästhesie / Vollnarkose

Entfernung von Lymphknoten und Muttermalen

  • ambulant / Lokalanästhesie / Vollnarkose

Desensibilisierung

  • bei Pollen-/Hausstaubmilbenallergie, SIT( subkutane Injektionen ) / SLIT( Sublingualtherapie )

Infektanfälligkeit

  • Orthomolekulartherapie

Ambulante Operationen

AOZ (Ambulantes OP-Zentrum)

Moderne Operationsverfahren machen die ambulante Durchführung vieler HNO-Eingriffe möglich.

Vorteile für den betroffenen:

  • Sie werden vor, während und nach dem Eingriff von dem Ihnen vertrauten Team betreut.
  • Sie schlafen zuhause im eigenen Bett (und nicht in einem Krankenhauszimmer)
  • Wir sind für unseren Patienten im Notfall rund um die Uhr erreichbar.

Wir verfügen in unserem AOZ über einen mit modernen mit hochwertigen Operations- und Überwachungsgeräten ausgestatteten Eingriffsraum.
Operationen können sowohl in örtlicher Betäubung als auch in Vollnarkose durchgeführt werden.
Unsere erfahrenen anästhesiologischen Partner bedienen sich modernster Narkose- und Überwachungsverfahren.

Im angegliederten Aufwachbereich können sich die Patienten unter Beobachtung erholen.

Unser OP-Spektrum in Vollnarkose:

Bei Kindern: 

  • Mandelverkleinerung ( Tonsillotomie )
  • Polypen Operation ( Adenotomie/Rachenmandel OP )
  • Trommelfellschnitt ( Paracentese )
  • Paukendrainage ( Paukenröhrcheneinlage )
  • Zungenbandplastik

Bei Erwachsenen:

  • Nasenscheidewandbegradigung ( Septumplastik )
  • Nasenmuschelverkleinerung ( submoköse Conchotomie )
  • Kieferhöhlen Eingriffe
  • Nasenpolypentfernung

Unser Op-Spektrum in örtlicher Betäubung:

  • Nasenmuschelverkleinerung bei Nasenatmungsbehinderung mittels Laser bzw. Coblation
  • Gaumensegelstraffung bei Schnarchen (wahlweise Laser oder Coblation)
  • Entfernung von Speichelsteinen

Unsere Anästhesisten:

  • Anästhesiepraxis Rheinland – Dr. med. Judith Rixen und Partner